Sea Shepherd Italia setzt sich mit Hilfe von Raymarine für den Naturschutz ein

Raymarine-Systeme sind eine Schlüsselkomponente im ständigen Kampf der Freiwilligen, die Meeresökosysteme vor den buchstäblich verheerenden Folgen der illegalen Fischerei zu schützen


Conservation with Sea Shepherd Italia | Marine Electronics by Raymarine

„Wenn die Ozeane sterben, sterben auch wir.“ Die Sea-Shepherd-Gruppe, eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz und der Erhaltung des Meereslebens verschrieben hat, ist es gewohnt, harte Wahrheiten in den unverblümtesten Worten auszusprechen, um ihre Botschaft zu vermitteln.

Der italienische Arm der Gruppe, Sea Shepherd Italia Onlus, wurde im Juli 2010 gegründet. Seitdem engagieren sich seine Freiwilligen unermüdlich für den Schutz der biologischen Vielfalt der reichen Meeresökosysteme, die Italiens 7.000 km lange Küste umgeben, eine Mission, die – um es mit den eigenen Worten der Sea Shepherd zu sagen – „Mut, Engagement, Respekt, Entschlossenheit und Präzision“ erfordert.

Dies erfordert auch die robusteste, zuverlässigste, benutzerfreundlichste und leistungsfähigste technische Ausrüstung, die es gibt. Zu diesem Zweck ist Sea Shepherd Italia eine Partnerschaft mit Raymarine eingegangen, angezogen von dem vertrauenswürdigen Ruf des Unternehmens als weltweit führender Anbieter von innovativer Marineelektronik.

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Situations-Bewusstsein

Raymarines Engagement für die Sea Shepherd Italia begann 2019, als das Unternehmen das 7 Meter lange RIB der italienischen Organisation mit einem Axiom 9-RV-Multifunktionsdisplay (MFD), einem Quantum CHIRP Pulse-Compression-Radar mit Doppler-Kollisionsverhütungsfunktion, einem AIS700 Class B AIS-Transceiver und einer M232 Wärmebildkamera mit ClearCruise AR-Technologie (augmented reality) ausstattete. Im vergangenen Jahr kam Raymarine erneut zum Einsatz, um den 17 Meter langen Katamaran Conrad von Sea Shepherd Italia mit einer M346C LR-Wärmebildkamera, einem AR200 Augmented-Reality-Stabilisationsmodul und einem Axiom 12 Pro MFD auszustatten. Ein eS127 MFD war bereits an Bord, der nun durch einen zweiten Axiom 12 Pro ersetzt wurde.

Die neue Ausrüstung wurde sorgfältig ausgewählt, um ein integriertes System zu bilden, dass das Situationsbewusstsein und die Sicherheit der Besatzung unter allen Bedingungen maximiert, während die Freiwilligen ihren Aufgaben nachgehen. „Wir haben uns für Raymarine entschieden, weil dieses Unternehmen die besten visuellen Navigationsinformationen und -technologien auf dem Markt anbietet“, erklärt Erica Varaia, italienische Medienkoordinatorin und Freiwillige von Sea Shepherd Italia, die 2020 an Bord der Conrad ihr Engagement begann.

Das Expertenwissen des Raymarine-Teams in Italien sorgte dafür, dass die Sea-Shepherd-Boote die Ausrüstung erhielten, die ihren Bedürfnissen am besten entsprach. „Sowohl die Conrad als auch das 7 Meter lange RIB werden im Sommer zu Einsätzen rund um die Äolischen Inseln aufbrechen", sagt Carlo Baj, Country Manager, Maritime, Raymarine Italia. „Bei den Arbeiten geht es oft um Nachteinsätze, zum Beispiel um illegale Fangnetze zu entfernen oder um zu überprüfen, ob sich Fischerboote ohne Lizenz in verbotenen Zonen aufhalten, daher ist eine Wärmebildkamera in dieser Hinsicht unerlässlich.

„Die M346C LR ist eine Wärmebildkamera mit großer Reichweite und einem sehr leistungsstarken 30-fachen optischen Zoom. Sie verfügt außerdem über eine mechanische Zwei-Achsen-Stabilisierung, so dass selbst bei einem Stampfen des Bootes diese Lageveränderung durch eine mechanische Bewegung der Kamera kompensiert wird.“

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Klares Verständnis

Carlo Baj weist auch auf die Vorteile der Integration der Wärmebildkamera mit der Axiom 12 MFD hin. „Das bedeutet, dass die Freiwilligen bei ihren Nachtmissionen einfach navigieren können, nur indem sie auf das Wärmebildkamera-Display schauen, da dadurch viele zusätzliche Informationen überlagert werden können – alles von AIS-Zielen bis hin zu Wegpunkten. Das Wärmebild kann auch tagsüber sehr hilfreich sein, wenn sich ein angepeiltes Boot hinter einer Landspitze oder hinter einem anderen Schiff befindet, es bewölkt ist oder wenn etwas anderes die Besatzung daran hindert, es klar zu sehen.

Die Technologie vermittelt den Anwendern ein klares Bild davon, was sie in ihrem Fahrtgebiet umgibt. Dies ist ein sehr nützliches Sicherheitsmerkmal, und wir sind der einzige Elektronikanbieter, der diese Art von Technologie für maritime Systeme anbietet.“

Die Fähigkeit, verdächtige Schiffe eindeutig zu identifizieren und festzustellen, ob illegale Fischereitätigkeiten durchgeführt werden, ist für die Missionen von Sea Shepherd von zentraler Bedeutung, und die Raymarine-Ausrüstung der italienischen Flotte erweist sich als unverzichtbar für laufende Initiativen wie die Operation Siso. Diese Kampagne zielt darauf ab, die Gewässer rund um die Äolischen Inseln vor illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischerei zu schützen, mit besonderem Augenmerk auf den Einsatz von illegalen FADs (Fischanlockgeräte) liegt.

Die Statistiken sind ernüchternd. Bis Ende 2019 waren schätzungsweise bis zu 10.000 illegale FADs allein im Tyrrhenischen Meer im Einsatz. Verschärft wird das Problem durch die Tatsache, dass illegale FADs oft im Meer entsorgt werden. Das Ausmaß der daraus resultierenden Plastikverschmutzung ist alarmierend: Zahlen deuten darauf hin, dass etwa 1,5 Millionen FADs im Mittelmeer treibend zurückgelassen worden sind.

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Erkennen und Reagieren

Die Freiwilligen von Sea Shepherd arbeiten leidenschaftlich und mit einem unerschöpflichen Antrieb, die Ökosysteme der Meere für zukünftige Generationen zu schützen und zu erhalten. Es gibt keine Grauzonen, und diese klare Zielsetzung spiegelt sich in ihrer Wahl der Raymarine-Systeme wider, die sie bei ihren Missionen unterstützen.

„Unsere Raymarine-Ausrüstung hat maßgeblich dazu beigetragen, die Orte illegaler Fangmethoden zu kartieren und zu sichern“, erklärt Erica Varaia. „Sie wurde auch verwendet, um zu fotografieren und aufzuzeichnen, wenn jemand im Einsatz nicht selbst eingreifen konnte. Als ein zusätzliches Auge auf den Horizont hat sich die Technologie als unschätzbarer Begleiter für die Crew der M/Y Conrad und des Schnellbootes Hunter erwiesen.“

Die Augmented-Reality-Funktionen von ClearCruise, wie die Recognize- und Respond-Funktionalitäten (für Erkennen und Reagieren), sind von besonderem Wert. Die Wärmebildkamera verfügt über zwei Objektive, die sichtbare Details mit Wärmebildern kombinieren, und so das Erkennen und Identifizieren von schwimmenden Objekten sowie anderen Schiffen, die als farbige Overlays innerhalb des Wärmebildes erscheinen, wesentlich erleichtern.

„Der technische Support von Raymarine leistete jederzeit Unterstützung und half uns, alle zusätzlichen Komponenten des Navigationssystems zu installieren und einzurichten“, fährt Varaia fort. „Raymarine hat deutlich gemacht, dass wir von seinem umfassenden Kundensupport profitieren würden, und das war definitiv der Fall. Er hat es uns ermöglicht, jegliche Probleme zu beheben und die Technologie reibungslos und korrekt zu installieren und einzurichten.

Die Technologie hat sich als durchweg zuverlässig erwiesen", sagt sie zum Abschluss. "Die Crew verlässt sich unerschrocken darauf, speichert Positionen, fotografiert nachts und nutzt sie täglich."

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